MenuSuche
23.11.2021

U16A: 4 wichtige Punkte!

Im ersten Spiel dieser Doppelrunde trafen wir auf Zug United mit denen wir aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen hatten. Die Hardau war angerichtet. Aufgrund des Eventspiels am Abend konnten wir diese Partie auf dem blauen Boden bestreiten.

Die Doppelrunde stand auch im Zeichen der «Week of the Refree», welchen den Schiedsrichtern die nicht immer einen einfachen Job haben dankt. An dieser Stelle möchten auch wir uns nochmals bei den beiden Schiedsrichter Paaren von diesem Wochenende bedanken. Alle machten einen sehr guten Job und pfiffen auf hohem Niveau, danke und bis bald einmal wieder.

Nach drei kurzfristigen Ausfällen mussten die Blöcke vor dem Spiel nochmals neu formiert werden. Für den ersten Schockmoment nach wenigen Sekunden des Spiels sorgte jedoch nicht eines der Teams sondern der Schiedsrichter. Nach einem unglücklichen Ausweichmanöver fiel dieser über die Bande und musste am Fuss behandelt werden. An dieser Stelle bereits einmal Respekt und ein Dankeschön an diesen Schiedsrichter, dass er die Partie trotzdem weitergeleitet und souverän zu Ende gepfiffen hat. Und gute Besserung.

Nach Fortsetung der Partie gelang der Start nach Mass. Bereits nach 41 Sekunden Spielzeit konnten wir durch einen Treffer von Niederberger das erste Mal dieses Wocheende jubeln. Und es ging gleich so weiter, die Ansage des Torschützen war noch nicht verklungen und wir jubelten bereits ein zweites Mal. Dieses Mal durch einen Treffer von Peterhans. Wir traten weiterhin souverän auf und Aeberhard erhöhte in der sechsten Minute auf 3:0, wodurch sich Zug zu einem frühen Torhüterwechsel gezwungen sah. Dieser hielt den ersten Schüssen stand wurde jedoch noch vor Drittelsmitte ebenfalls bezwungen. Der spätere Best Player Werginz verbuchte seinen ersten Treffer an diesem Morgen zum 4:0 nach 10 Minuten. Wie so oft, wenn es «zu gut» läuft, verfielen wir dann etwas in letargie. Dies nütze Zug zu seinem ersten Treffer, etwas mehr als drei Minuten vor der Pause. Nach einem Stockschlag sahen wir uns kurze Zeit später in Unterzahl. Der Ball konnte jedoch abgefangen werden und Aeberhard verwandelte allein vor dem Torhüter souverän zum 5:1. Gedanklich noch beim Jubeln, stimmte die Zuteilung in der Box dann leider nicht wie gewünscht und Zug erzielte doch noch das Powerplaytor. Kurz vor der Pause kam dann noch der nächte Gegentreffer zum 5:3 Pausenstand.

Der Start ins zweite Drittel verlief dann suboptimal. Bereits nach 9 Sekunden erzielte Zug den Anschlusstreffer. Auf diesen konnten wir nochmals reagieren. Egger traf via den Rücken des Torhüters zum 6:4. Nun kam eine Phase, in der nicht mehr viel zusammenpasste. Zug nutze dies konsequent aus und ging nach drei Toren in der 37. Minute mit 6:7 in Führung. Nun hiess es dranbleiben und noch den Ausgleich vor der Pause zu erzielen. Dies gelang auch 1:17 Minuten vor der Pause mit dem 7:7 durch Lio Khim. Jedoch sollte dieser Vorsprung nicht ausreichen. Etwas mehr als zwanzig Sekunden vor der Pause konnte Zug den erneuten Führungstreffer erzielen und mit einem ein Tore Vorsprung in die Pause gehen.

In der Pause galt es das Team für die Aufholjad im dritten Drittel ready zu machen. Wir waren von Beginn an wieder besser im Spiel und konnten unser Spiel machen. Dies wurde nach 6 Minuten ein erstes Mal belohnt. Werginz traf auf Pass von Niederberger und eine Minute später war es Huizing, der zur neuerlichen Führung für blau- weiss traf. Nun galt es die Energie dieser Treffer mitzunehmen und die Führung auszubauen. Diese Chance bot sich kurze Zeit später durch eine 2 Minuten Strafe gegen Zug. Das Powerplay wurde sogleich durch Khim auf Zuspiel von Werginz genutzt. Wiederum keine Minute später war es wieder Huizing der zum 11:8 traf. Kurze Zeit später standen wir wieder mit einem Mann mehr auf dem Feld und nutzte auch diese Chance zum 12:8. Das letzte Tor der Partie erzielte dann wiederum Zug zum Endstand von 12:9.

 

Grasshopper Club Zürich - Zug United 12:9 (5:3, 2:5, 5:1)


Sporthalle Hardau, Zürich. 53 Zuschauer. SR Gschwind/Horath.


Tore: 1. F. Niederberger (L. Aeberhard) 1:0. 2. K. Peterhans 2:0. 6. L. Aeberhard 3:0. 10. D. Werginz (J. Hagger) 4:0. 18. F. Rüegg (N. Bisig) 4:1. 19. L. Aeberhard (D. Werginz) 5:1. 19. N. Bisig (G. Rizzo) 5:2. 20. D. Bürgler 5:3. 21. D. Kälin (F. Rüegg) 5:4. 22. L. Egger 6:4. 24. D. Kälin (N. Bisig) 6:5. 26. D. Kälin 6:6. 35. D. Bürgler 6:7. 39. L. Kihm 7:7. 40. D. Kälin 7:8. 47. D. Werginz (F. Niederberger) 8:8. 48. A. Huizing (N. Wiederkehr) 9:8. 51. L. Kihm (D. Werginz) 10:8. 52. A. Huizing (K. Peterhans) 11:8. 55. K. Peterhans (L. Kihm) 12:8. 58. L. Hedlund (D. Kälin) 12:9.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 4mal 2 Minuten gegen Zug United.

 

GC: Briel; Hagger, Kihm; Ammann, Kistler; Dominguez, Bopp; Niederberger, Werginz, Aeberhard; Wiederkehr, Peterhans, Huizing; Egger, Züger, Nadler

GC ohne Walliser, Leahey (Ersatz), Bertsch, Principe, Enzler (verletzt) Trafelet, Michel (abwesend)

 

 

Am Sonntagmorgen ging es dann mit dem Car in Richtung Sporthalle Weissenstein zum Spiel gegen Floorball Köniz. Dem unangefochtenen Leader unserer Gruppe, der bisher noch keinen Punkt abgeben musste. Jedoch war klar, dass wir auch in diesem Spiel das Maximum rausholen und bis zum Ende dafür kämpfen werden.

 Der Start in die Partie war von beiden Teams sehr taktisch gestaltet. Beide Seiten liessen sich viel Zeit für die Auslösungen und standen defensiv solid. Nach den Anfangsminuten kam etwas mehr Tempo in die Partie und wir erarbeiteten uns unsere Chancen. Dies wurde mit dem Führungstreffer nach 6 Minuten belohnt. Nach einem Weitschuss von Khim stand Werginz genau richtig und verwandelte den Abpraller souverän. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz nach Drittels Hälfte wurde uns ein Freistoss zugesprochen. Nach einer Variante wurde der Ball von Hagger auf Khim zurückgelegt welcher herrlich mit einem Weitschuss in die linke obere Ecke zum 2:0 traf. Nach einer zwei Minuten Strafe gegen uns, war unsere Defensive nochmals stark gefordert. Die Strafe wurde jedoch durch gutes Boxplay schadlos überstanden. Somit ging es mit einer 2:0 Führung in die erste Pause und auf den langen Weg in die Garderobe im 2.OG (dem Lift sei Dank).

Aus dem Hinspiel war uns bewusst, dass Köniz jetzt umso aggressiver in das zweite Drittel starten wird. Es war von beiden Teams auch sogleich mehr Tempo in der Partie. Köniz wurde vor allem mit dem ersten, sehr Starken Block immer wieder gefährlich, aber wir erspielten uns weiterhin unsere Chancen. Auf beiden Seiten war jedoch ein sehr starker Torhüter im Tor, die ihr Team öfters im Spiel hielten und diese Leistung bis Spielende durchziehen konnten. Nach sechs gespielten Minuten hatte Köniz für einmal etwas zu viel Platz für den Abschluss, welcher eiskalt zum Anschlusstreffer genutzt wurde. Mit einer Strafe wegen Bodenspiels machten wir uns das Leben in der Folge selbst schwer. Köniz liess sich dieses Mal nicht zweimal bitten und glich das Spiel in der Überzahl aus. Angetrieben durch den Ausgleich machte Köniz nun viel Druck und kam durch einen Technischen Fehler in unserer Defense an den Ball und allein vor dem Tor zum Abschluss. Dieser wurde kaltblütig versenkt. Somit ging es mit einem 2:3 Rückstand in die zweite Pause.

Im dritten Drittel hiess es nun die Kräfte noch einmal zu bündeln und den glauben an den Sieg aufrecht zu erhalten. Auch dieses Drittel startete umkämpft und oftmals fehlte nicht viel für den Torerfolg. Bis Drittels Mitte hatten beide Teams je eine Unterzahl unbeschadet überstanden. Nach Anbruch der 52. Minute stand unser erster Block auf dem Feld, welcher viel Druck auf das Könizer Tor machte. Nach geblockten und gehaltenen versuchen, fasste sich Khim ein Herz und zog von der Mittelline ab. Der Ball passte genau und der viel umjubelte Ausgleich war Tatsache. In den restlichen 8 Minuten des Spiels, hatten beiden Teams ihre Chancen auf das mögliche «Golden Goal», welches jedoch keinem Team gelingen wollte. Somit ertönte die Sirene und unser Ziel als erstes Team diese Saison Punkte gegen Köniz mitzunehmen war Tatsache. Es war jedoch auch klar, dass wir nun unbedingt den Sieg wollten.

In der Verlängerung ging es so weiter wie im dritten Drittel. Beide Teams hatten gute Chancen auf den Siegtreffer. Wohl auch etwas der Nervosität unserer ersten Verlängerung diese Saison geschuldet, verfehlten unsere an sich guten Abschlüsse das Tor knapp. Kurz vor der Hälfte der Verlängerung stand man leider noch einmal zu weit weg vom Gegenspieler. Dieser kam relativ frei zum Abschluss und der noch abgelenkte Ball landete in unsrem Tor. Es war zum vierten Mal an diesen Nachmittag der erste Könizer Block, der für das Tor zuständig war.

Der Frust und die Emotionen waren verständlicherweise hoch nach diesem Treffer, war man so nahe dran an der Überraschung. Trotz einer starken Teamleistung, starkem Kämpferwillen und zwei gewonnen Drittel, ohne jeweils ein Gegentor zu erhalten gegen den souveränen Tabellenführer, reichte es leider nicht für den Sieg.

Trotzdem kann das Team nach dieser Doppelrunde mit erhobenen Hauptes und Stolz auf die eigene Leistung zurückblicken auch wenn es sicher noch 1- 2 Tage braucht um das Sonntagsspiel zu verarbeiten.

 

Floorball Köniz - Grasshopper Club Zürich 4:3 n.V. (0:2, 3:0, 0:1, 1:0)


Sporthallen Weissenstein, Bern. 62 Zuschauer. SR Merki/Stanger.


Tore: 7. D. Werginz (L. Kihm) 0:1. 13. L. Kihm (J. Hagger) 0:2. 27. N. Bühler (N. Moscatelli) 1:2. 38. J. Ten (N. Bühler) 2:2. 39. L. Kislig 3:2. 52. L. Kihm 3:3. 65. L. Kislig (J. Ten) 4:3.


Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz. 3mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.

 

GC: Walliser; Hagger, Kihm; Ammann, Kistler (40. Leahey); Dominguez, Bopp; Niederberger, Werginz, Aeberhard; Principe, Peterhans, Huizing; Nadler, Michel (40. Trafelet), Enzler

GC ohne Briel, Wiederkehr, Züger (Ersatz), Bertsch (verletzt) Egger (U16B)