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22.12.2014

U16A: Déjà-vu beim 5:1-Sieg gegen Uster

Das erste Drittel verpennt, im zweiten gesteigert, im letzten den Sack zugemacht: So einfach lässt sich der 5:1-Derby gegen Uster zusammenfassen.

Wer wissen will, wie das Zürcher Derby zwischen GC und Uster verlief, kann im Prinzip den Spielbericht vom Wasa-Match aus der Vorwoche lesen. Der Hauptunterschied: es fielen auf beiden Seiten weniger Tore und der Torverlauf sprach schon etwas früher für GC... Das Startdrittel verschliefen die Hoppers zum wiederholten Male komplett. Dass nach zwanzig Minuten dennoch nur ein 0:1-Rückstand resultierte, war einerseits Goalie Patrick Kessler und andererseits den harmlosen Ustermer zu verdanken.

Im zweiten Drittel steigerten sich die GC-Junioren in homöopathischen Dosierungen. Das reichte aber bereits aus, um Uster in die vollständige Harmlosigkeit zu drängen und selbst den Ausgleich – Tobias Glaus in der 26. Minute – und den Führungstreffer – Simon Frei in der 38. Minute – zu erzielen. Dennoch, die Leistung der Hoppers liess an allen Ecken und Enden zu wünschen übrig.

So startete GC mit nur noch zwei Linien ins letzte Drittel. Die Massnahme zeigte insofern Wirkung, als dass nun deutlich mehr Tempo im Spiel der Stadtzürcher war. In der 46. Minute erzielte Moritz Wenk das 3:1 und damit war die Entscheidung mehr oder weniger gefallen. Ab der 50. Minute spielten dann wieder drei Linien und in den Schlussminuten schraubten David Dürler (58.) und erneut Frei (60.) das Resultat noch auf 5:1.

Damit verabschiedet sich die U16 mit drei Siegen in Serie in die Weihnachtspause. Das positive in diesen drei Spielen war: die Mannschaft fand zu ihrer defensiven Stabilität zurück, die sie Anfang Saison ausgezeichnet hatte, die sie aber zwischendurch verlor; zudem lassen sich die Spieler durch schwache Phasen oder zwischenzeitliche Rückstände nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen; im Gegenteil hat man es zuletzt immer verstanden im letzten Drittel deutlich zuzulegen und hatte jeweils den klar längeren Atem als die Gegner. Das grosse Problem bleibt aber: die Spieler brauchen bis zu 40 Minuten, um auf Betriebstemperatur zu kommen und eine halbwegs akzeptable Leistung aufs Feld zu bringen.

GC – Uster 5:1 (0:1, 2:0, 3:0)
Gewerbeschule, Chur. - 50 Zuschauer
GC: Kessler (Hammer); Matter, Mock; Wenk, Glaus (ab 41. Frei), Dürler; L. Gartmann, Widmer; Gisiger, Stuber, Khan; Strässle, Wüst (ab 41. Zürcher); Schweizer (ab 41. Van Gorkum), Frei (ab 41. Peraro), Alliata. GC 2mal 2 Minuten, Uster einmal 2 Minuten. 2. Uster 0:1 26. Glaus (Wenk) 1:1 38. Frei (Alliata) 2:1 46. Wenk (Dürler) 3:1 58. Dürler 4:1 60. Frei (Mock) 5:1.