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21.12.2015

U16A: Führungsposition nach 7:3-Sieg gegen Jona Uznach-Flames ausgebaut

Nachdem letzte Woche die Dreierserie von Spitzenkämpfen optimal gestartet wurde, stand dieses Wochenende mit den Flames der Tabellendritte auf dem Spielplan. Die Flames waren nicht gut in die Rückrunde gestartet, hatten sie doch überraschenderweise gegen den Tabellenletzten Wildcats Schiers verloren. Die Junghopper waren also gewarnt, die Flames hatten nicht nur die Vorrundenniederlage gegen uns, sondern auch gleich den schlechten Rückrundenstart gut zu machen.

Das Spiel startete wunschgemäss, konnte der erste Block doch gleich im ersten Einsatz das 1-0 erzielen, eine schöne Kombination der Flügelzange. Das frühe Tor war dann auch symptomatisch für die erste Viertelstunde des Spiels. Der Tabellenleader wurde seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte das Spiel. Die logische Folge waren zwei weitere Tore zum beruhigenden 3-0 Vorsprung. Nach diesem Startfurioso kamen aber auch die Flames besser ins Spiel und erarbeiteten sich die ersten Torchancen. Nach 18 Minuten waren sie dann erfolgreich, mit dem 3-1 kam wieder etwas Spannung ins Spiel. Kurz vor Drittelsende folgte die erste Strafe gegen GC, welche aber von den Flames nicht genutzt werden konnte. Das Boxplay war zu gut.
 
Das zweite Drittel musste GC in Unterzahl in Angriff nehmen, aber auch die noch verbleibende Strafzeit verstrich ohne nennenswerte Ereignisse. Für die Zuschauer und die Mannschaften etwas unangenehm war, dass die Matchuhr ab dem zweiten Drittel ausfiel und damit die Spiel- und Strafzeiten nicht mehr angezeigt wurden. Hatte das etwas damit zu tun, das das Spielsekretariat auf dem Notebook Skirennen verfolgte? Wir werden es nicht erfahren, befremdend war dies jedoch schon. Bei Gleichstand der Mannschaften konnten die Junghopper den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellen. Die Flames waren nun aber im Spiel und tauchten immer wieder gefährlich vor dem GC-Tor auf. Hin und wieder half GC auch selber mit, indem man versuchte, mit dem Kopf durch die Wand zu spielen. In diesem Fall bestand die Wand aus dem vielbeinigen Mittelfeld der Flames. Ein Abbruch eines Angriffs und Wiederaufbau wäre ab und zu die bessere Lösung gewesen. Bei einer Strafe gegen die Flames kam es zum Bully vor dem Tor von GC.
In Gedanken wohl schon in der Aufstellung des Powerplays wurde nicht mit letzter Konsequenz verteidigt, die Flames bedankten sich und verkürzten wieder auf 4-2.
Die Zürcher liessen sich jedoch nicht aus dem Konzept bringen, die Angriffe liefen zügig und offensiv wurde effektiv gespielt. Acht Minuten später stand es 6-2. Aber die Blau-Weissen wollten die Wand immer wieder mit dem Kopf durchbrechen, was den Flames Torchancen eröffnete, die sie geschickt ausnützten.
Eine dieser führte zum 6-3. Nur eine Minute später legte GC aber wieder vor, 7-3. Jedes Mal, wenn die Flames wieder etwas Hoffnung schöpften, reagierten die Zürcher.
 
Im letzten Drittel verteidigten die Flames besser und GC war mit dem 7-3 zufrieden. Es gab zwar noch ein paar heikle Momente zu überstehen, die Wand war ja schliesslich noch nicht mit dem Kopf durchbrochen..., aber die Geschichte des Spiels war damit geschrieben. Mit nun vier Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger können über die Festtage die Energietanks wieder voll aufgeladen werden, damit am 3. Januar im letzten Spiel der Dreierserie der Spitzenkampf Erster gegen Zweiter wieder mit Disziplin, Geduld und Konsequenz gepowered werden kann.

Fröhliche Weihnachten und bis im nächsten Jahr!

Grasshopper Club Zürich – Jona Uznach-Flames 7:3 (3:1, 4:2, 0:0)
Paul Reinhart Halle, Weinfelden, 80 Zuschauer
SR: Elmer/ Schellenberg