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17.12.2016

U21A: Kampfsieg in Thun

GC gewinnt in Thun ein Spiel, das nach dem ersten Drittel nochmals unnötig spannend wurde.


Die Junghopper zeigten eine Reaktion auf das Spiel gegen Wiler. Von Beginn an setzten sie die Vorgaben um und waren klar gefährlicher als das Heimteam. Thun ging nach einem Abpraller glücklich in Führung, welche GC umgehend beantwortete. Danach fand das Spiel mehr in der Thuner Hälfte statt. GC agierte zu wenig gradlinig um daraus Profit zu schlagen. Als GC zum ersten mal in Unterzahl spielen musste entwischte Maurer mit dem Ball, zog direkt aufs Tor und bediente den mitgelaufenen Bliggenstorfer, welcher nur noch einschieben musste. Thun, weiter im Powerplay, glich postwendend aus. Wieder kullerte der Ball sehr unglücklich über die Linie. GC schaltete in den letzten 5 Minuten einen Gang hoch, nutzte den ihnen gewährten Platz und zog durch zwei Tore Pedolins und eines von Rothe auf 5:2 davon.


Das Mitteldrittel bot wenig erbauliches. Während GC nachliess, zu viel mit Einzelaktionen agierte und beste Chancen ausliess, spielte Thun aktiver und agressiver. GC liess sich völlig unnötig aus der Fassung bringen. Thun nützte dies aus und als GC im Powerplay die Chance hatte, den Vorsprung zu erhöhen, war es Thun welche nach einem Fehlpass den Anschlusstreffer erzielte. Neun Sekunden vor Drittelsende erzielten die Thuner per Freischlag den Ausgleich.


Die Hopper nahem sich vor, wieder zurück zu der Sturktur des ersten Drittels zu kehren. Dies wurde gut umgesetzt und die Chancen häuften sich. Nach einem Doppelschlag von Staudenmann nahm Thun sein Time-Out. Dieses verfehlte seine Wirkung nicht und 30 Sekunden später schoss Widmer den Anschlusstreffer. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, vergaben aber teilweise kläglich. Als ein Thuner auf die Strafbank musste, spielte GC ein gutes Powerplay welches der stark spielende Pedolin zum achten Treffer der Hopper nutzte. Keine 30 Sekuden später erwischte Widmer nach einem Drehschuss GC-Hüter Vallotton in der nahen Ecke. Doch GC liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Michi Ernst zog los, machte Druck in die Mitte, wurde nicht angeriffen und erzielte sein erstes Tor für die Hopper. Thun versuchte ohne Torhüter das Spiel noch zu drehen. Pedolin fing einen Querpass ab und schob zum schlussendlich verdienten zehnten Tor ein.

 

Fazit: Zwei Drittel setzten die Hopper die Vorgaben gut um. Das muss ins Spiel morgen gegen die Tigers mitgenommen werden. (mm)

UHC Thun - Grasshopper Club Zürich 7:10 (2:5, 3:0, 2:5)
MUR, Thun. 60 Zuschauer. SR Goldener/Meister.
Tore: 3. C. Gerber (R. Scheuner) 1:0. 5. S. Klingler (T. Flütsch) 1:1. 13. L. Bliggenstorfer (S. Maurer) 1:2. 14. N. Ammann (R. Graber) 2:2. 16. C. Pedolin (L. Bliggenstorfer) 2:3. 17. N. Rothe (M. Wüst) 2:4. 20. C. Pedolin (M. Wenk) 2:5. 33. T. Hiltbrand (J. Saurer) 3:5. 38. T. Hiltbrand 4:5. 40. K. Widmer (Y. Zimmermann) 5:5. 45. R. Staudenmann (M. Mock) 5:6. 47. R. Staudenmann (C. Pedolin) 5:7. 47. K. Widmer (R. Graber) 6:7. 53. C. Pedolin (M. Wüst) 6:8. 54. K. Widmer (T. Hiltbrand) 7:8. 58. M. Ernst (L. Bliggenstorfer) 7:9. 60. C. Pedolin 7:10.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 1mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.

GC: Dürler (ab 14. Vallotton); Hasenböhler, Wüst; Maurer, Bliggenstorfer; Pliska, Flütsch; F. Wenk, Rothe, M. Wenk; Ernst, Pedolin, Staudenmann; Aliatta, Decurtings, Klingler; Stocker, M. Mock, Odermatt;