MenuSuche
23.01.2017

U21A: Wer die Tore nicht macht...

GC verliert das letzte Heimspiel, weil sie zu wenig an der zweitbesten Defense der Liga und vor allem an Torhüter Gisiger vorbei kamen und viele zu viele Strafen nahmen.

Ganze 15 Strafminuten mussten die Hopper in diesem Spiel absitzen. Im Mitteldrittel traff es GC am härtesten, als Aliatta nach einem Zweikampf den Gegner mit dem Stock unabsichtlich am Kopf traf. Eine 5- Minutenstrafe wäre nach Reglement richtig gewesen, die ausgesprochene Matchstrafe 3 zu hart. Der HCR nützte diese Phase um zwei weitere Tore zu erzielen um vorentscheidend mit vier Toren Vorsprung in die zweite Pause zu gehen.

Im ersten Drittel besass GC mehr Spielanteile, brachte trotz bester Chancen denn Ball nicht ins Tor. Florian Wenk kam mit einem Lattenknaller dem Tor am nächsten. Gleicher Wenk, Klingler, Wachter und Pedolin brachten der Reihe nach aus ausichtsreichsten Positionen denn Ball nicht ins Tor. Immer wieder blockte der HCR die Schüsse sehr gut. Im Gegenzug liess zuerst Patrick Kapp mit einer feinen Einzelleistung die GC Defensive alt aussehen. Danach profitierte Baumer im zweiten Powerplay des HCR von einem Abpraller, ehe kurz vor Ende des ersten Drittels der HCR schnell auslöste, GC zu wenig schnell schaltete und Kapp keine Mühe hatte alleine vor dem Tor den Pass Baumanns zu verwerten.


Im letzten Drittel hatte GC gefühlte 90% Ballbesitz, drückte auf das Tor von Gisiger und bekam in der 44. Minute einen Penalty zugesprochen. Pedolin nahm das Geschenk an und verwertete eiskalt. Nur eine Minute später und beim zweiten Abschluss des HCR im letzten Drittel verteidigte GC schwach, und Studer nutzte den ihm gewärten Freiraum aus. Weiterhin machte GC Druck, spielte aber auch jetzt noch zu umständlich. Florian Wenk versenkte einen Pass Pedolins am weiten Pfosten, bevor Moritz Krebs einen Pass Studers gekonnt in den Maschen versorgten. Und als GC nun alles auf eine Kate setzten wollte, nahm man zwei völlig dumme Strafen. Kaum komplett war es eine Moritz-Kombination, die für GC das vierte Tor klar machten. Anschliessend versuchte GC ohne Torhüter noch etwas zu bewirken, aber wie schon das ganze Spiel war man vor dem Tor zu wenig kaltblütig.

Der HCR gewann das Spiel verdient, da sie die besser Abwehrarbeit hatten und ihre Chancen konsequenter nutzten. GC muss sich den Vorwurf gefallen lassen, im ersten Drittel zu wenig bereit gewesen zu sein, den Fight anzunehmen. Und das vier geschossene Tore in einem Spiel nirgends hinreichen, wissen die Zürcher selbst. Für den Viertelfinal gegen den äusserst unangenehmen Gegner UHC Thun müssen die Hopper diese Konsequenz von Beginn weg an den Tag legen. (mm)

 

Grasshopper Club Zürich - HC Rychenberg Winterthur 4:7 (0:3, 1:2, 3:2)
Sporthalle Hardau, Zürich. SR Bischof/Kink.
Tore: 5. P. Kapp (C. Wüthrich) 0:1. 19. S. Baumer (T. Studer) 0:2. 20. P. Kapp (J. Baumann) 0:3. 25. C. Pedolin (F. Wenk) 1:3. 31. J. Lutz (T. Studer) 1:4. 34. J. Lutz (S. Baumer) 1:5. 44. C. Pedolin 2:5. 45. T. Studer (M. Krebs) 2:6. 46. F. Wenk (C. Pedolin) 3:6. 54. M. Krebs (T. Studer) 3:7. 58. M. Wenk (M. Mock) 4:7.
Strafen: 5mal 2 Minuten, 1mal 5 Minuten (J. Wachter) gegen Grasshopper Club Zürich. 2mal 2 Minuten gegen HC Rychenberg Winterthur

GC: Vallotton; Volkart, Wüst; Pliska, Flütsch; Nater, Decurtins; Maurer; Stocker, Pedolin, F. Wenk; M. Mock, M. Wenk, Wachter; Aliatta, Staudenmann, Klingler; Ernst;
Bemerkungen: GC ohne Lang, Ramseyer (Ersatz), Dürler (überzählig), Hasenböhler (krank), T. Mock (Ausland), Wagniéres, Tschopp, Gärtner, Schneeberger, Rothe, Bliggenstorfer (verletzt), dafür mit Volkart (U18)