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14.02.2017

U21A: 2:0 in der Serie gegen den UHC Thun

Die Junghopper konnten die beiden ersten Spiele in der Viertelfinalserie gewinnen.
War es am Samstag in einer noch nicht in Playoffhärte geführten Partie eine klare Sache, war das Spiel am Sonntag einiges härter und umstrittener.

GC zog am Samstag seinen Gameplan mit Ausnahme der ersten Minute im letzten Drittel durch. Mit strukturiertem Spiel liessen sie nur wenig Chancen zu, und wenn mal eine kam, hielt Simon Dürler sicher. Nach 40. Minuten war er nur durch einen Penalty bezwungen worden und musste sich einmal beim Pfosten bedanken. GC musste sich nur vorwerfen lassen, nicht höher als mit 6:1 ins letzte Drittel zu starten. Zu viele Chancen liessen die Hopper aus. Treffen taten sie dank den Gebrüdern Mock (Moritz 3x, Tim 1x), Stockers trockenem Abschluss bei 4 gegen 4 Feldspielern und einer schönen Kombination welche Florian Wenk am langen Pfosten nur noch einzuschieben brauchte.

Zu Beginn des letzten Drittels schliefen die Hopper komplett und kassierten gleich zwei Tore. Thun stemmte sich gegen die Niederlage und versuchten alles. Nach 49. Minuten und einem Drehschuss Stockers hatte GC wieder vier Tore Vorsprung, welche Thun das Genick brach. GC reüssierte danach noch vier mal, während Thun in Überzahl ein Geschenk der Hopper dankend annahm. Als wichtig Notiz galt bei GC das Comeback von Thierry Tschopp nach 13 Monaten Verletzungspause!

Grasshopper Club Zürich - UHC Thun 11:4 (3:0, 3:1, 5:3)
Sporthalle Hardau, Zürich. 75 Zuschauer. SR Fräfel/Marty.
Tore: 13. T. Mock 1:0. 15. M. Stocker 2:0. 20. M. Mock (T. Mock) 3:0. 22. M. Mock (D. Pliska) 4:0. 24. K. Widmer 4:1. 32. F. Wenk (M. Wüst) 5:1. 39. M. Mock (T. Mock) 6:1. 41. L. Bärtschi 6:2. 41. K. Widmer 6:3. 50. M. Stocker (C. Hasenböhler) 7:3. 52. F. Wenk (M. Stocker) 8:3. 52. D. Pliska (M. Wenk) 9:3. 54. K. Widmer 9:4. 54. M. Ramseyer (F. Decurtins) 10:4. 54. N. Odermatt (F. Wenk) 11:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 4mal 2 Minuten gegen UHC Thun.

GC: Dürler; Hasenböhler, Wüst; Pliska, Maurer; Nater, Flütsch; Stocker, Odermatt, F. Wenk; M. Mock, T. Mock, M. Wenk; Staudenmann, Decurtins, Klingler; Ernst, Ramseyer, Tschopp;
Bemerkungen: GC ohne Lemke (Ersatz), Pedolin (NLA), Aliatta (gesperrt), Wachter (überzählig), Vallotton, Rothe, Bliggenstorfer, Schneeberger, Gärtner, Wagniéres (verletzt), dafür mit Odermatt (U18). Moritz Mock und Widmer als Best-Player ausgezeichnet.

Am Sonntagmittag in Thun war es ein anderes Spiel. Thun stellte defensiv um und stellte damit den Zürchern neue Fragen. GC brauchte gut 10 Minuten, um sich darauf einzustellen. Die Hiltbrandbrüder konnten Thun in Fürhung bringen, ehe die ersten zwei von 36 Strafminuten ausgesprochen wurden. Ein weiteres Zeichen, das endlich Playoffs gespielt wurden. GC konnte direkt nach der Überzahl ausgleichen, ehe Staudenmann beim nachsetzten GC in Führung brachte.

Zu Beginn des zweiten Drittels spielte GC in Überzahl, verpasste aber das Tor. Als kurz darauf wieder ein Thuner auf der Strafbank Platz nahm, war es Mario Stocker, der einen Pass von Moritz Mock verwerten konnte. GC nutzte das Momentum, und keine Zeigerumdrehung später waren zwei weitere Tore verbucht. Moritz Wenk schob am langen Pfosten den Querpass Tim Mocks ein, ehe Klingler einen hohen Ball erlief und ihn aus einem unmöglichen Winkel am kurzen Pfosten unterbrachte. Danach traf Saurer für Thun, ehe Staudenmann einen weiteren Abpraller im Tor versorgte. Thun kämpfte weiter und verkürzte durch Tom Hiltbrand wieder auf drei Tore Rückstand. In der 34. Minute musste Tim Mock dann für 10-Minuten auf die Strafbank. Er hatte Torhüter Dürler beschützt nach einem Hickhack vor dem Tor, tat dies aber auf etwas übertriebene Manier. GC spielte ein gutes Unterzahlspiel, und als sie komplett waren, kam Ramseyer von der Strafbank, wurde angespielt, zog aufs Tor und erzielte mit seinem ersten Abschluss das siebte Tor für GC. Nur 14 Sekunden später hatte Saurer wieder die richtige Antwort bereit.

Im Schlussabschnitt versuchte Thun nochmals, das Spiel spannend zu machen. Dies gelang ihnen nicht mehr, da GC besser das Spiel kontrollierte, und den Oberländern auch langsam die Luft etwas ausging. Im fünften Powerplay von GC machte Cyrill Pedolin 5 Minuten vor Ende dann alles klar, ehe Florian Wenk noch das letzte Tor für die Zürcher erzielen konnte.
Somit kann GC am Samstag im Heimspiel alles klar machen. Dazu bedarf es einer Steigerung im Abschluss und Konzentration über 60 Minuten.

UHC Thun - Grasshopper Club Zürich 4:9 (1:2, 3:5, 0:2)
MUR, Thun. 40 Zuschauer. SR Ardielli/Bearth.
Tore: 8. R. Hiltbrand (T. Hiltbrand) 1:0. 10. T. Mock 1:1. 16. R. Staudenmann (S. Klingler) 1:2. 24. M. Stocker (M. Mock) 1:3. 25. M. Wenk (T. Mock) 1:4. 25. S. Klingler 1:5. 28. J. Saurer (R. Hiltbrand) 2:5. 29. R. Staudenmann 2:6. 30. T. Hiltbrand (R. Hiltbrand) 3:6. 37. M. Ramseyer 3:7. 38. J. Saurer 4:7. 56. C. Pedolin (F. Wenk) 4:8. 57. F. Wenk (M. Stocker) 4:9.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 3mal 2 Minuten, 2mal 10 Minuten (T. Mock, S. Maurer) gegen Grasshopper Club Zürich.

GC: Dürler; Hasenböhler, Wüst; Pliska, Maurer; Nater, Flütsch; Stocker, Pedolin, F. Wenk; M. Mock, T. Mock, M. Wenk; Staudenmann, Decurtins, Klingler; Ernst, Ramseyer, Tschopp;
Bemerkungen: GC ohne Glesti (Ersatz), Aliatta (gesperrt), Wachter (überzählig), Vallotton, Rothe, Bliggenstorfer, Schneeberger, Gärtner, Wagniéres (verletzt). Saurer und Pedolin als Best-Player ausgezeichnet.