MenuSuche
12.09.2021

NLA: Verdient hoher Sieg gegen den UHC Thun

Nach einer enttäuschenden Leistung im Supercup gegen Alligator Malans gewinnt GC Unihockey das erste Meisterschaftsspiel gegen den UHC Thun klar. Insbesondere der Block der "jungen Wilden" zeigte eine tolle Performance.

Autor: André Meier

Einstieg mit schwacher Chancenauswertung

Das Halbfinalspiel im Supercup gegen Alligator Malans offenbarte deutliche Defizite in der Zürcher Chancenauswertung und in der Effizienz allgemein. Zu viele kleine Unzulänglichkeiten führten zu einem verdienten Sieg der Bündner, und das Spiel von GC Unihockey liess einige Zweifel offen, ob das Team für die ersten Meisterschaftseinsätze  bereit sei. Umso gespannter durfte man auf die erste Meisterschafts-Partie gegen den UHC Thun sein, eine aufsässige, zweikampfstarke Mannschaft.

GC begann mit viel Druck und deutlich mehr Spielanteil, konnte diverse Topchancen aber zunächst nicht verwerten. Erst in der 8. Minute traf Moritz Wenk zum ersten Mal auf Zuspiel des neuen Nati-Verteidigers Kay Bier. Es folgten mehrere Pfostenschüsse der Zürcher, und schliesslich traf in der 16. Minute Alessandro Alliata, der von Dylan Hasenböhler mit einem sehenswerten Pass in den Slot bedient wurde. Mit dem 3:0 durch Topscorer Rüegger auf Christoph Meier war dann zur ersten Pause ein verdienter Vorsprung erarbeitet, wenngleich die Berner Oberländer immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen und guten Kontermöglichkeiten kamen, welche sie aber zunächst nicht nutzen konnten.

Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. GC dominierte, Thun kam zwar immer wieder zu guten Chancen, konnte aber über 60 Minuten nur gerade einmal scoren, während GC in unterschiedlichen Zusammensetzungen insbesondere aus dem ersten und dritten Block zum Schluss 14 Tore erzielte - das Letzte in einem Shorthander. Erst in der Schlussphase des Spiels nahm die Intensität von Seiten GC ab. Die Aktionen waren weniger gradlinig und zum Teil etwas verspielt, ansonsten gibt es im Spiel der Zürcher kaum etwas zu kritisieren.

Die Gäste schienen mit der Dynamik und dem Tempo weitgehend überfordert, und fanden bereits im Spielaufbau kein Rezept gegen ein sehr souveränes GC.

Bedingt durch einige verletzungsbedingte Abwesenheiten bei den Stammspielern wurde der dritte Block fast ausschliesslich mit ganz jungen Nachwuchstalenten bestückt. Seiler, Wenk, Alliata, Hasenböhler und Volkart zeigten über das ganze Spiel eine erfrischende und sehr vielversprechende Leistung. Dass Alliata letztlich auch noch als Best Player ausgezeichnet wurde, ist ebenso verdient wie erfreulich - der Nachwuchs hat sich in dieser Partie ins beste Licht gerückt.

Grasshopper Club Zürich - UHC Thun 14:1 (3:0, 9:1, 2:0)
Sporthalle Hardau, Zürich. 137 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.
Tore: 8. M. Wenk (K. Bier) 1:0. 16. A. Alliata (D. Hasenböhler) 2:0. 17. J. Rüegger (C. Meier) 3:0. 22. C. Laely (C. Meier) 4:0. 23. A. Strässle 5:0. 26. D. Hasenböhler (A. Alliata) 6:0. 27. M. Wenk (N. Seiler) 7:0. 28. C. Laely (T. Heller) 8:0. 30. P. Riedi (T. Heller) 9:0. 32. N. Seiler (J. Rüegger) 10:0. 37. F. Wenk (A. Alliata) 11:0. 39. S. Laubscher (P. Riedi) 12:0. 39. N. Ammann (J. Rehor) 12:1. 45. C. Laely (P. Riedi) 13:1. 59. C. Laely (K. Bier) 14:1.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 2mal 2 Minuten gegen UHC Thun.
Best Player: Ammann, Alliata