MenuSuche
28.09.2021

U18A: Licht und Schatten an der Doppelrunde

GC startete als Tabellenführer in die Doppelrunde. Aufgrund der Resultate war aber bereits im Vorfeld klar, das der Spielplan den Zürchern entgegenkam. Zudem ist die Liga sehr ausgeglichen. Dies zeigt auch, das GC trotz nur einem Zähler auf Platz 2 verbleibt.

GC vs. Chur

Der Gegner aus dem Bündnerland startete besser ins Spiel, setze die Zürcher unter Druck, provozierten Fehler in der Hintermannschaft, konnten aber keinen Profit daraus schlagen. GC brauchte einige Minuten, fand dann besser ins Spiel und hatte ab dem Moment mehr vom Spiel. Trotz viel Ballbesitz kam GC zu wenig zu gefährlichen Abschlüssen, weil die Churer defensiv sehr stabil waren. Chur verwertete eine ihrer wenigen Chancen zur Führung. Im zweiten Drittel spielte GC besser als der Gegner, konnte durch Springer ausgleichen, verpasste es jedoch, mehr Profit aus den Chancen zu schlagen. Die Bündner starteten besser ins letzte Drittel, konnten ihre Chancen nutzen und setzte GC unter Druck. Noah Mühlebach konnte in seinem ersten Drittel in dieser Saison im Powerplay den Anschluss herstellen. Danach misslang ein Pressingversuch der Hausherren, was die Churer kaltblütig ausnutzten. Auch mit einem zusätzlichen Feldspieler hatte GC eine Grosschance, verstand es wieder nicht, den Ball ins Tor zu bringen, während Chur auch den Empty-Netter bewerkstelligte. 
Chur gewann das Spiel verdient, weil sie defensiv solide arbeiteten und ihre Chancen viel besser nutzten als die Zürcher.

Grasshopper Club Zürich - Chur Unihockey 2:5 (0:1, 1:0, 1:4)
Sporthalle Hardau, Zürich. 51 Zuschauer. SR Manser/Wyss.
Tore: 8. J. Söderberg 0:1. 24. M. Springer (N. Huter) 1:1. 42. N. Branger 1:2. 48. S. Munnikhuizen (L. Hagmann) 1:3. 51. N. Mühlebach (S. Mathis) 2:3. 52. S. Munnikhuizen (L. Hagmann) 2:4. 60. S. Munnikhuizen 2:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 1mal 2 Minuten gegen Chur Unihockey.

GC: Kern; Caviezel, Bischof; Bernsteiner, Suter; Vogler, Fleisch; Mathis, Flisch, Bargetzi; De Vries, Mani, Wenk; Springer, Huter, Bopp; N. Mühlebach;
Bemerkungen: GC ohne Lucas, Niederberger, L. Mühlebach (Ersatz) Wangenheim, Seiler (verletzt), Rukavisnikovs (Schule) Lepri, Somazzi (überzählig)

Wiler vs. GC
Am Sonntag hatte GC die Chance, es vor allem mit dem Toreschiessen besser zu machen. Trotz hochkarätiger Chancen stand es zur ersten Pause 2:0 für Wiler. Dies weil Wiler offensiv cleverer mit dem Ball umging, während GC etwas zu wenig Intensität in ihr Spiel brachte. 
Im Mitteldrittel war es Bargetzi auf Seiten der Zürcher, der knapp vor Spielhälfte endlich das Tor traf. GC wurde nun besser und übernahm das Spieldiktat. Wiler seinerseits bedankte sich für ein Geschenk der Hoppers mit dem dritten Tor. Doch GC war nun im Spiel angekommen, konnte im Powerplay den Anschluss schaffen und verpasste den Ausgleich. So war das Spiel vor dem letzten Drittel völlig offen. 
GC erwies sich in den ersten fünf Minuten des letzten Drittels, in welchem Wiler besser im Spiel war, als überaus freundlicher Gast. Zuerst war man nicht im Stande, ein Geschenk Wilers anzunehmen, ehe die Zürcher zweimal mit haarsträubenden Fehlern Wiler die Tore praktisch auflegte. GC wehrte sich nun mit reduziertem Personal gegen die drohende zweiten Niederlage, war aber mit fast keiner Aktion mehr zwingend. Erst nach dem Time-Out ging ein Ruck durch das Team, und plötzlich war neue Energie im Spiel der Zürcher. Niederberger mit seinem ersten U18 Tor verkürzte, ehe GC ohne Torhüter durch Mani und Caviezel ausgleichen konnte. Und als das Spiel noch 3 Sekunden ging machte Wiler plötzlich ein grosszügiges Geschenk, welches Bargetzi aber nicht annehmen wollte und alleinstehend vor dem Torhüter diesem mitten auf den Pelz schoss.

In der Verlängerung hatte Wiler sehr früh einen Lattenschuss zu beklagen. Danach neutralisierten sich die beiden Teams, bis GC den einen Fehler zu viel machte und Wiler den Konter souverän ausspielte.
Zum Schluss und dank guter Moral noch einen Punkt geholt. Mehr wäre dieses Wochenende auch nicht verdient gewesen, zu stark sündigten die Zürcher im Abschluss und verpassten es, ihre Defensearbeit mit Intensität zu machen. Im nächsten Heimspiel gegen Thun wollen die Zürcher sich dort verbessert zeigen.

SV Wiler-Ersigen - Grasshopper Club Zürich 6:5 n.V. (2:0, 1:2, 2:3, 1:0)
Sportanlage Grossmatt, Kirchberg BE. 69 Zuschauer. SR Käser/Rüegger.
Tore: 6. J. Hürzeler (C. Buri) 1:0. 14. Y. Kohler (Y. Mühlemann) 2:0. 30. N. Bargetzi 2:1. 32. L. Zaugg (J. Martinjas) 3:1. 36. J. Fleisch (N. Mühlebach) 3:2. 42. M. Misteli 4:2. 45. M. Misteli (T. Ruchti) 5:2. 56. F. Niederberger (N. Bargetzi) 5:3. 59. M. Mani (N. Mühlebach) 5:4. 59. A. Caviezel (S. Mathis) 5:5. 68. M. Misteli 6:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen SV Wiler-Ersigen. 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich.

GC: L. Mühlebach; Caviezel, Bischof; Bernsteiner, Suter; Vogler, Fleisch; Mathis, N. Mühlebach, Bargetzi; De Vries, Mani, Wenk; Springer, Huter, Bopp; Niederberger, Lucas;
Bemerkungen: GC ohne Kern (Ersatz), Flisch (krank) Wangenheim, Seiler (verletzt), Rukavisnikovs (Schule) Lepri, Somazzi (überzählig)