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04.03.2017

NLA: Floorball Köniz siegt dank Effizienz im Mitteldrittel mit 3:7

Die beiden Teams spielten auf Augenhöhe und waren bemüht Fehler zu vermeiden. Auffällig war dass dabei die Treffsicherheit zu wünschen liess - besonders bei den Zürchern. Floorball Köniz spielte ein effizientes zweites Drittel und legte so das Fundament für den Sieg. Die Fans dürfen sich auf eine knappe Playoffserie einstellen.

Was für ein Viertelfinal. Die beiden letztjährigen Finalteilnehmer stehen sich dieses Jahr schon früh gegenüber. Köniz hatte einen schwierigen Start in die Qualifikationsphase, kam aber in letzter Zeit immer besser in Schwung. Der Grasshopper Club geht nach dem Gewinn des verrückten Cupfinals sicher mit Selbstvertrauen, jedoch auch Vorsicht in die Spiele. So begannen denn auch beide Teams hoch konzentriert und kontrolliert, das Vermeiden von Fehlern hatte Priorität. GC hatte etwas mehr Ballbesitz und begann wir gewohnt von hinten heraus das Spiel aufzubauen. Die Zürcher konnten denn auch die besseren Chancen für sich reklamieren, so zum Beispiel ein guter Abschluss von Rüegger in nummerischer Unterzahl. Das erste Drittel endete jedoch 0:0, ungewöhnlich für zwei offensiv so starke Teams. Köniz-Stürmer Maurer sagte in der Pause: "Wir können auf unserer Defensivleistung aufbauen und haben noch kein Tor bekommen....aber auch noch keines geschossen. Da bin ich in der Pflicht."

Das mit dem Tore schiessen setzten seine Mannen im zweiten Spielabschnitt denn auch prompt um. Kurz nach einer top Chance der Hopper erzielte Wälti das 0:1. Zolliker konnte für GC nur eine Minute später ausgleichen, Köniz Torhüter Eder war wohl die Sicht verdeckt. Dann ging es aber Schlag auf Schlag. Bis zum Drittelsende erhöht Köniz auf 1:5, wobei erst noch einmal die Torumrandung getroffen wurde. Ein Tor gelang nach einem dummen Ballverlust von Zürcher und eines während einer Strafe gegen Meier. Trotzdem war Floorball Köniz in dieser Spielphase effizient und es schien vor dem GC-Tor fast alles zu gelingen. Die Grasshopper hingegen spielten mit zu wenig Drive nach vorne und kamen auch mit dem teilweise aggressiven Presseing der Gäste schlecht zurecht. Der Zürcher Captain Luca Graf meinte in der zweiten Pause: "Wir können das Spiel immer noch drehen, es muss nur einer reinfallen." Das Spiel sollte jedoch anders wie im Cupfinal nicht von einer erfolgreichen Aufholjagd gekrönt werden.

Julkunen verkürtzte in der 42. Minute auf 2:5 und gab seinem Team Hoffnung und Sicherheit zurück. Die Hopper drückten auf weitere Tore, schossen jedoch zumeist am Tor vorbei. Als in der 50. Minute einer der selten gewordenen Könizer Schüsse auf das Tor von GC-Torhüter Meier zum 2:6 reinfiel, war die Hypothek zu gross. Zürcher konnte zwar wunderschön von Müller bedient zum 3:6 einschiessen, jedoch konnte GC selbst in Überzahl kein weiteres Tor schiessen. Am nächsten kam diesem Ziel Graf, welcher nur die Torumrandung traf. In der 57. Minute machte schliesslich Zaugg mit seinem zweiten Treffer und einem Buebetrickli zum 3:7 alles klar.

Fazit zum Spiel: Köniz gewinnt das Spiel, GC hatte jedoch genug Chancen um den ersten Punkt in der Serie zu gewinnen. Morgen Abend steht bereits das zweite Duell an, wir können uns wohl auf eine spannende Playoff Serie freuen.


Grasshopper Club Zürich - Floorball Köniz 3:7 (0:0, 1:5, 2:2)
Sporthalle Hardau, Zürich. 551 Zuschauer. SR Müller/Zgraggen.
Tore: 25. N. Wälti (T. Saner) 0:1. 26. C. Zolliker (D. Steiger) 1:1. 28. J. Zaugg (K. Schmocker) 1:2. 34. M. Maurer 1:3. 36. E. Antener (J. Zaugg) 1:4. 39. N. Wälti (M. Maurer) 1:5. 42. E. Julkunen (M. Zürcher) 2:5. 50. K. Schmocker (E. Antener) 2:6. 52. M. Zürcher (J. Müller) 3:6. 57. J. Zaugg (J. Frejd) 3:7.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Grasshopper Club Zürich. 2mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz.

Grasshopper Club: P. Meier; Ladner, Kaiser; Chr. Meier, Cavelti, Rüegger; Müller, Graf; Zürcher, Juhola, Julkunen; Berlinger, Bier; Steiger, Zolliker, Göldi; Kekkonen, Pedolin. Nicht eingesetzt: Unternährer und Kindler.

Beste Spieler: Grasshopper Club Michael Zürcher und Floorball Köniz Manuel Maurer.